Dank des milden Winters ist der Energieverbrauch für das Heizen von Wohngebäuden im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Grund zur Freude haben die meisten Haushalte aber dennoch nicht, da die steigenden Öl-, Gas- und Fernwärmepreise den niedrigeren Verbrauch wieder auffraßen.
Die Jülicher Firma Meteoviva hat im Aachener Finanzzentrum eine Wettervorhersagesteuerung eingebaut, die die Heizung auf der Basis metereologischer Daten reguliert. Das ohnehin mit Blick auf Energieeffizienz gebaute Zentrum soll so noch einmal knapp ein Fünftel an Heizkosten einsparen. Die maximal mögliche Ersparnis soll noch deutlich darüber liegen.
Nicht Treibhausgase, sondern Ruß und Ozonsmog sind die Hauptschuldigen an der Verschiebung der Klimazonen auf der Nordhalbkugel. Das zeigt die Studie eines internationalen Forscherteams. Demnach heizen diese Luftschadstoffe die Atmosphäre zusätzlich auf und verändern die Strömungen in der Atmosphäre.
Nach dem Rausschmiss von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) wäre nach Ansicht des niedersächsischen SPD-Spitzenkandidats Stephan Weil die Schaffung eines Energieministeriums dringend erforderlich gewesen. Nicht nur Weil, diverse Experten aus Politik und Wirtschaft hatten zuvor gefordert, der Energie ein eigenes Ministerium zu geben.
Der Wechsel vom scheidenden Bundesumweltminister Norbert Röttgen zu seinem Nachfolger Peter Altmaier verzögert die Verhandlungen über die Endlagersuche. Da noch vor der Sommerpause ein Gesetz zur Standortsuche auf den Weg gebracht werden soll, kommt der Amtswechsel zur Unzeit.
Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Handelsministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen. Damit hat das Ministerium dem deutschen Marktführer Solarworld einen juristischen Etappensieg beschwert.
Der Streit um den Bau der 380-kV-Leitung wird auch nach der Einreichung der Klage der Trassengegner beim Bundesverwaltungsgericht erbittert geführt. Die 380-Kilovolt-Trasse ist das umstrittenste Energieprojekt in Bayern. Die Starkstromleitung soll durch den Thüringer Wald gehen und Elektrizität von Halle nach Schweinfurt transportieren.
Im Streit über den Verbleib des Atommülls im Forschungszentrum Jülich (FZJ) will der Aufsichtsrat des FZJ den Bau eines Zwischenlagers in unmittelbarer Nähe prüfen lassen. Die derzeitige Lagerungsgenehmigung für Jülich läuft Ende Juni kommenden Jahres aus. Würde die Genehmigung verlängert, könnten die Atommüll-Behälter bis 2016 in Jülich bleiben.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen muss nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen seinen Posten räumen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch vorgeschlagen, den CDU-Politiker von seinem Ministeramt zu entbinden.
Investoren aus den Fonds der australischen Bank Macquarie übernehmen die E.on-Tochter Open Grid Europe. Für das Unternehmen, das das größte Gasleitungsnetz in Deutschland betreibt, wurde laut E.on ein guter Preis erzielt. Der Verkauf soll dem Schuldenabbau dienen und sei für zukünftige Investitionen nötig gewesen.
Das Bundeswirtschaftsministerium erwägt einem Bericht zufolge, die Umlage zur Sicherung der Stromerzeugung vor den Küsten von Nord- und Ostsee transparenter auszuweisen. Bei einem Leitungsschaden oder einer fehlenden Anbindung ans Netz soll künftig nicht mehr der Netzbetreiber im vollen Umfang haften.
Auf dem Balkan gibt es besonders viele unzerstörte Flusslandschaften mit großer ökologischer Bedeutung, wie zwei Studien ergeben haben. Dieser sensiblen und
einzigartigen Vielfalt droht jetzt ein Generalangriff der Wasserbaulobby, denn zahlreiche Projekte sollen nahezu alle Flüsse für die Erzeugung regenerativer Energie nutzbar machen.