Der nächste Auftritt findet jetzt am 07.11.2009 ab 18:00 Uhr bei Radio www.open-air-radio.de statt dort wird Justin
eine Gast Sendung machen,danach am 14.11.2009 gehts nach Bocholt dort hat er einen Live Auftritt ab 20:00 Uhr
New York/Los Angeles - Es wird der letzte große Auftritt von Michael Jackson. Am Mittwoch läuft weltweit der mit Spannung erwartete Dokumentarfilm «This Is It» (Das war's) über die letzten Monate des «King of Pop» an. Vielerorts sind die Karten schon lange ausverkauft.
Der Michael-Jackson-Film «This Is It» basiert auf Material von den letzten Proben des «King of Pop».
Aus mehr als 100 Stunden Videomaterial von den Proben für die geplanten Comeback-Konzerte in London haben die Macher ein Porträt zusammengestellt, das den legendären Musiker für seine Fans noch einmal lebendig machen soll.
«Es ist ein sehr privater, exklusiver Einblick in die Welt eines kreativen Genies», sagt Regisseur Kenny Ortega (59), der als Direktor für die Londoner Konzerte eng mit Jackson zusammenarbeitete. Der Film zeigt den Sänger nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem hinter den Kulissen - bei der akribischen Arbeit an einer Show, die nach zwölf Jahren Tourneepause zugleich das spektakuläre Comeback wie auch der endgültige Abschied des einstigen Superstars werden sollte. «Es ist ehrlich, echt und unverstellt bis zum Tag seines Todes», versicherte Ortega kürzlich der «New York Times».
Der Sony-Konzern, der die Rechte an dem Videomaterial für stattliche 60 Millionen Dollar (40 Millionen Euro) gekauft hat und zeitgleich auch ein Album herausbringt, fährt für die Vermarktung eine ungewöhnliche Strategie: Anders als sonst gab es keine Testläufe mit einem Probe-Publikum, Kritiker bekamen den Film zuvor nicht fertig zu Gesicht, lediglich im Internet gab es einige Vorab-Häppchen. Von Mittwoch an soll die Dokumentation dann in 18 000 Kinos weltweit zu sehen sein. Allerdings nur für zwei Wochen.
Zum Auftakt ist am Dienstagabend (Ortszeit) eine Galapremiere im Nokia Theater in Los Angeles geplant. Zeitgleich soll es auch in rund 15 anderen internationalen Metropolen eine Sondershow mit prominenten Gästen geben, unter anderem in Berlin. Wegen der unterschiedlichen Zeitzonen geht für die Besucher im Sony Center am Potsdamer Platz der Vorhang allerdings erst um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen auf - eine lange Nacht.
Sony hofft bei dem kostspieligen Projekt laut US-Medienberichten auf Einnahmen von 250 Millionen Dollar allein in den ersten fünf Tagen. Und tatsächlich ist der Ansturm groß. In Los Angeles campierten zu Beginn der Kartenvergabe am 27. September rund 300 Leute mit Schlafsäcken und Luftmatratzen auf der Straße, um als erstes Tickets zu bekommen. Inzwischen sind in den USA mehr als 1600 Vorstellungen ausverkauft. Dennoch muss sich erst zeigen, ob die Rechnung aufgeht: Musikfilme gelten nicht gerade als Paradebeispiel für Blockbuster.
Vier Fünftel des Streifens, so schätzen Experten, zeigen Jackson singend und tanzend. Die Themen, die seit seinem überraschenden Tod am 25. Juni für Schlagzeilen gesorgt haben, dürften kaum anklingen: seine Medikamentensucht, sein Herztod nach der Überdosis eines Narkosemittels und sein zunehmend skurriles Verhalten nach den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs, die 2005 mit einem Freispruch endeten.
Stattdessen zeichnen die Wegbegleiter seiner letzten Monate das Bild eines dynamischen, quirligen und voller Energie sprühenden Künstlers, der jedes Detail seiner Show bis ins Kleinste selbst gestalten wollte. «Sogar die Tickets hat er selbst entworfen», berichtete Choreograph Travis Payne.
Und die «Los Angeles Times», die als eine der ganz wenigen Ausschnitte des Materials sehen durfte, schrieb kürzlich, Jackson sei in dem Film vieles: ein mutiger Modemensch, ein herrischer Befehlshaber und ein kreativer Kopf - «aber nicht ein sterbender Mann».
London - Der britische Kultsänger Morrissey ist während eines Konzerts auf der Bühne zusammengebrochen. Der 50 Jahre alte ehemalige Frontmann der Rockband The Smiths musste nach dem kurzen Auftritt im westenglischen Swindon in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der britische Sänger Morrissey bei einem Auftritt im April im kalifornischen Indio.
Er habe Atemprobleme gehabt und sei zunächst bewusstlos gewesen, teilten die Rettungskräfte in der Nacht zum Sonntag mit. Er schwebe jedoch nicht in Lebensgefahr, sein Zustand sei «stabil». Am Sonntag wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.
Bei dem Auftritt am Samstag sang Morrissey nach Angaben von Konzertbesuchern gerade seinen Hit «This Charming Man», als er in die Knie ging. Die Bandmitglieder hätten ihn dann von der Bühne gebracht. Er habe schon zu Beginn des Konzertes schlecht ausgesehen. Der Sänger hatte bereits einige Auftritte in diesem Jahr wegen Gesundheitsproblemen abgesagt.
Morrissey ist derzeit mit seinem Album «Years of Refusal» auf Tour und soll im November in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München Station machen. Morrissey gilt als Vater des Indie-Rocks und Vorbild für Bands wie The Killers oder Franz Ferdinand. Nachdem sich die Smiths Ende der 80er Jahren aufgelöst hatten, startete Morrissey seine Solokarriere.
Berlin - Vor 10 000 jubelnden Fans hat Robbie Williams am Freitag überraschend ein Mini-Konzert in Berlin gegeben. Bei kühlen Temperaturen heizte der 35-Jährige seinen Fans 40 Minuten lang mit sieben Liedern ein, darunter alten Hits wie «Angels» und «Feel» sowie seiner neuen Single «Bodies».
Robbie Williams
Robbie Williams beim Mini-Auftritt in Berlin
Der Ex-Take-That-Sänger flirtete gut gelaunt mit dem Publikum und las auch aus einem angeblichen Liebesbrief eines Fans vor. Williams ist mit mehr als 55 Millionen verkauften Platten einer der erfolgreichsten Sänger der Gegenwart.
Erst am Dienstag hatte der Musiker nach dreijähriger Pause mit einem Auftritt in London sein Comeback gefeiert. Er stellte dabei auch einen Guinness-Rekord auf, denn das Konzert wurde um eine Stunde verzögert im Internet, im Radio und in mehr als 250 Kinos in Europa übertragen, darunter in 37 in Deutschland.
Schon Stunden vor dem Auftakt am Donnerstag warteten die Fans auf ihr Idol. Der Eintritt zu dem Auftritt auf dem Vorplatz der Max- Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg war frei. Die meisten Fans waren über 30, einige kamen mit Kinderwagen. Eine Frau um die 30 schrie: «Endlich mal wieder wie mit 12 fühlen, mein Herz pocht total.»
Bei seiner Ankunft am Donnerstagabend wurde der 35-Jährige sehnsüchtig von Fotografen erwartet. Williams enttäuschte sie nicht und landete wie ein echter Promi: Im Privatflieger brachte er seine Freundin Ayda Field und angeblich auch gleich noch elf große Koffer mit - und stieg im Luxushotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz ab.
So viel Glamour hatte den Star in den vergangenen Jahren nicht immer umschwirrt. Seine Karriere begann zwar in der umschwärmten Boyband Take That. Doch nachdem der Sänger die Gruppe 1995 verließ, folgte der erste große Absturz. Williams feierte gern und viel und wurde drogen- und alkoholabhängig. Mit seiner Single «Angels» schaffte das Stehaufmännchen 1997 jedoch wieder einen riesigen Hit. 2006 spielte er auf seiner Welttournee in 18 verschiedenen Ländern vor über 4,6 Millionen Fans. Doch es folgte das nächste Tief. Williams machte wieder mit Party- und Alkoholexzessen Schlagzeilen, sein Album «Rudebox» bekam schlechte Kritiken und der Sänger zog sich zuletzt für drei Jahre aus dem Musikgeschäft zurück.
Nun probiert er mit seinem neuen Album «Reality Killed the Video Star» erneut ein Comeback. Die beiden Konzerte in London und Berlin waren dafür nur der Auftakt. Schon am 5. November wird Williams erneut in Berlin erwartet, dieses Mal zu den MTV Europe Music Awards. Am 7. November soll der Sänger dann Gast in der ZDF-Show «Wetten, dass...?» sein. Die Marketing-Maschine läuft also wieder.
Hamburg - Bon Jovi werden am 09. November in Berlin am Brandenburger Tor sein, um anlässlich des 20. Jahrestags des Mauerfalls ihre aktuelle Single «We Werent Born To Follow» auf dem «Fest der Freiheit» vorzustellen.
Bon Jovi
Bon Jovi kommen nach Berlin.
Der Titel der Single ist ein Schlachtruf, mit dem die Rock-Ikonen aus New Jersey direkt an die unvergessenen «Wir sind das Volk!»-Gesänge der Wendezeit anknüpfen. Laut Aussage von Jon Bon Jovi, Sänger und Kopf der Band, ist ihre Hymne auf die Freiheit all den furchtlosen Menschen gewidmet, die selbst unter widrigsten Bedingungen für ihre Ideale kämpfen und somit historische Ereignisse wie den Mauerfall erst möglich machen. Er wolle damit die Macht des Volkes unterstreichen und der Stimme der Unterdrückten gedenken, sagte der 47-Jährige.
Die neue Single «We Werent Born To Follow» erscheint bereits an diesem Freitag (23. 11.), das zehnte Studioalbum «The Circle» kommt dann am 30. Oktober in die Läden. Produziert wurde «The Circle» von John Shanks, der gemeinsam mit Bon Jovi auch die beiden Vorgängeralben «Lost Highway» (2007) und «Have A Nice Day» (2005) aufgenommen hat.
Stuttgart - Das Michael-Jackson-Erinnerungskonzert Anfang November in Stuttgart muss nicht abgesagt werden. Das Stuttgarter Landgericht wies den Eilantrag eines angeblichen Nachlassverwalters der Pop-Ikone zurück.
Michael Jackson
Michael Jackson war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren an Herzversagen durch ein Narkosemittel gestorben.
Laut Begründung konnte der Kläger seine Berechtigung als Vertreter Jacksons nicht ausreichend belegen. Er war gegen die Konzertreihe mit Jackson-Double William Hall vorgegangen, weil sie in seinen Augen auf Kosten des toten Musikers Profit macht. Hierüber entschied die Kammer nicht.
Bei der Konzertreihe «King of Pop - The Show» der Schweizer Firma Act Entertainment treten neben dem bekannten Double auch Musiker der echten Jackson-Begleitband auf. Das Auftaktkonzert am 3. November wird vom Stuttgarter Music Circus Concertbüro vermarktet. Dessen Geschäftsführer Hans-Peter Haag zeigte sich erleichtert: «Es wäre sehr unglücklich gewesen, wenn wir es so kurzfristig hätten absagen müssen.» Es hätte für sie erhebliche finanzielle Einbußen bedeutet.
Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist und der Kläger noch in Berufung beim Oberlandesgericht gehen kann, geht Haag davon aus, dass zumindest das Konzert in Stuttgart stattfinden kann - auch weil nicht mehr viel Zeit bis dahin bleibt.
Act Entertainment ist zuversichtlich, dass die Show auch in Berlin, Hamburg, Paris, Lyon und Zürich gezeigt werden kann. «Wir können uns nicht vorstellen, dass man sie verbieten kann. Solche Shows haben eine lange Tradition», sagte Sprecherin Alexandra Steinegger. Wenn die Tournee abgesagt werden müsste, wäre der Verlust enorm. Sie zweifelt an, dass der Kläger wirklich im Sinne Jacksons handelt. «Zu Lebzeiten war Michael Jackson seinen Doubles immer wohlgesonnen. Er war bei Covershows sogar zum Teil dabei
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