Seit diesem Jahr besteht die generelle Krankenversicherungspflicht. Bisher galt die Versicherungspflicht nur für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen. Nun erstreckt sich diese Pflicht auch auf Personen, für die die privaten Krankenversicherer (PKV) zuständig sind. Diese Änderung wird besonders Selbstständige treffen. Einige haben bisher trotz hohem Einkommen (aus Prinzip) auf eine Krankenversicherung verzichtet, da sie sich für kerngesund und topfit hielten. Andere, vorallem kleinere Gewerbetreibende, haben auf eine Krankenversicherung verzichtet, um Kosten zu sparen. Zur Not konnte man die Arztrechnung selbst zahlen.
Damit ist jetzt Schluss. Es droht zwar keine Strafe oder ein Bußgeld, aber die Versicherer können Beiträge bis zu max. 5 Jahren rückwirkend einfordern. Bei der Berechnung dafür wird die Beitragshöhe für den neuen Basistarif der privaten Krankenversicherer herangezogen (entspricht dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen - zurzeit 569,63 Euro / Monat). Für die ersten unversicherten Monate wird der doppelte Beitrag fällig, ab dem sechsten unversicherten Monat kommt ein Strafzuschlag hinzu.
Es ist also gerade für diese Gruppe (die bisher auf eine KV verzichtet hatte) wichtig sich schnellstmöglich um eine Versicherung zu kümmern. Wer die Voraussetzungen für eine PKV erfüllt, der kann den Versicherer frei wählen. Der Anbieter darf ihn nicht ohne wichtigen Grund (z.B. Zahlungsrückstände) ablehnen.
Das alles ergibt sich aus dem Recht auf eine Krankenversicherung. Einige werden sicherlich anderer Meinung sein, aber im Endeffekt es ist der richtige Weg, damit keiner wegen einer Krankheit ins Bodenlose fällt.
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Einer Pressemitteilung vom 05.01.2009 zufolge wurden von Januar bis September 2008 Medikamente im Wert von 22,3 Milliarden Euro den gesetzlich Versicherten verschrieben (3,5% mehr als im Vorjahreszeitraum). Das macht im Schnitt ca. 317 Euro pro gesetzlichen Versicherten in 9 Monaten. 2001 hat diese Summe noch für ein ganzes Jahr gereicht.
Interessant wäre doch nun die Frage, ob die Menge der Verschreibungen größer geworden ist oder ob die Medikamente nur teurer geworden sind. Die regionalen Unterschiede (z.B. Sachsen-Anhalt = 387 Euro / Kopf, Schleswig-Holstein = 280 Euro / Kopf) können darüber leider keine große Auskunft geben. Sicherlich werden beide Komponenten eine Rolle spielen. Gut finde ich den Trend jedoch nicht.
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Schon 3.000 Schritte mehr am Tag reduzieren die Cholesterinwerte deutlich. So jedenfalls eine neue Studie, in der 150 Berufstätige im Alter von 23 bis 59 Jahren täglich 3.000 Schritte mehr gehen sollten.
Man bedenke, das entspricht nur 30 Minuten Gehen in gemäßigtem Tempo (so das Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule in Köln). Bei diesen Temperaturen ist es zwar nicht sehr angenehm spazieren zu gehen, aber während der Mittagspause einpaar Schritte und vielleicht am Abend noch einmal warm angezogen, dürfte kein Problem sein. Etwas gehen ist doch für jeden, der im Büro arbeitet sowieso eine willkommene Abwechslung, oder?
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... habe ich zumindest gelesen.
Der Höhepunkt soll in Deutschland im Januar / Februar erreicht werden. Derzeit wütet die Influenza A "noch" in Portugal. Nun schreibt der Focus, dass man in dieser Zeit auf eine Diät verzichten sollte. Wissenschaftler der Michigan State University raten von einer kalorienreduzierten Kost ab, da ihre Experimente ergeben haben, dass sich Mäuse auf Diät eher anstecken und ihr Organismus die Grippe nicht so gut bekämpft, wie Mäuse, die keine Diät "machen".
Ein Grund, einige Vorsätze fürs neue Jahr über den Haufen zu werfen? Zumindest könnte es ein Grund dafür sein mit der Diät erst im Frühjahr zu beginnen, denn der Virus ist nicht ungefährlich.
Einpaar der wichtigsten Symptome sind: ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper, hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Müdigkeit, Gliederschmerzen, trockene Kehle, trockener Husten, angeschwollene Nasenschleimhaut, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.
Da kann der-/diejenige glücklich sein, der sich rechtzeitig hat impfen lassen.
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Ja, das Jahr geht zu Ende und viele werden heute Nacht zum Neujahr neue Vorsätze fassen. Viele werden auch mit dem Thema Gesundheit zusammenhängen. Die beliebtesten Vorsätze sind wie immer:
"Ich will aufhören mit dem Rauchen."
"Ich will abnehmen. Diesmal klappt es mit der Diät."
...
Alle Jahre wieder... achne, das war ja letzte Woche.
Ich will nicht pessimistisch klingen, aber warum braucht man einen Anlass für diese Vorhaben? Und hat man den Vorsatz auch noch zu Neujahr nach dem Aufstehen, wenn der Kopf brummt?
Jedenfalls wünsche ich jedem, der einen gesunden Vorsatz hat viel Erfolg dabei! Etwas Anstrengung und es wir klappen. In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr an alle!
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Übermorgen ist der 01.01.2009 und der Gesundheitsfond wird uns beglücken. ;-)
Ein schlechter Kompromiss der amtierenden Bundesregierung wie ich finde. Alle klagen außer die Politiker. 51 Millionen Mitglieder bei den gesetzlichen Kassen sind vom einheitlichen Beitragssatz betroffen. 15,5% bedeutet für etwas 90 % höhere Kassenbeiträge. Für einige, die bei günsitgen Kassen waren kann es nun erheblich teurer werden.
Was folgt ist das Stöhnen der GKV's: "Der Gesundheitsfond reicht nicht aus. Zusatzbeiträge sind schon bald (wahrscheinlich Mitte 2009) notwendig." Die privaten Krankenversicherer bemängeln, dass der Staat dem Gesundheitsfond mit Steuergeldern helfen will, die auch von Leuten mit privater Krankenversicherung stammen. Eine Ungleichbehandlung!
Und bisher günstige Kassen winken bereits jetzt ab, wenn es um mögliche Rückzahlungen an ihre Mitglieder geht.
Was ist denn nun eigentlich gut am Gesundheitsfond? Einige sagen die Versorgung wird besser. Aber warum? Die Ärzte sind unzufrieden und überlegen sich ins Ausland abzuwandern, die Kassen sagen es ist nicht genug Geld da, warum sollten sie die Leistungen erhöhen. Hat überhaupt eine Kasse mehr Leistungen angekündigt? Immerhin zahlen die meisten mehr in den Gesundheitsfond ein. Wer bekommt dieses "mehr"? Vesickert es in der Verwaltung? Wozu brauchten wir dann den Gesundheitsfond, den eigentlich keiner will?
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