Mit Beginn der ersten Oktoberwoche beobachteten Händler bereits in den ersten Tagen eine Reihe volatiler Kursschwankungen der beiden Hauptwährungen EUR und USD. Der Marktoptimismus in den USA schien sich zu verstärken, während Europa Anzeichen einer schleppenden Konjunkturerholung ausgab. Der USD konnte in der vergangenen Woche zuvor verzeichnete Kursverluste wieder ausgleichen. Jedoch erschwerten enttäuschende Arbeitsmarktzahlen den neuen Aufwärtstrend. Dies brachte dem EUR wiederum Aufschwung. Dementsprechend beeinflusst zeigten sich die übrigen Währungen am Devisenmarkt, da EUR und USD oftmals die Weltmarktpreise beeinflussen. Es bleibt die Frage: Werden die Konjunkturdaten dieser Woche die Märkte beruhigen oder weiteres Öl ins Feuer gießen?Negative Arbeitsmarktdaten setzen zinsbullische Woche herabIn der vergangenen Woche ergab sich für den US-Dollar ein überwiegend volatiler Handel gegenüber weiteren Hauptwährungen. Der Dollar begann die Handelswoche bei Aufwärtstendenzen gegenüber Euro und Pfund, schloss jedoch zum Wochenende wieder bei ähnlichen Kurswerten wie zu Wochenanfang.
Zum Ende der aktuellen Handelswoche erwarten die Marktteilnehmer entscheidende Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft. Dabei handelt es sich um die US-Arbeitsmarktdaten der Beschäftigung (exklusive Agrar) für den Monat September sowie die US-Arbeitslosenquote. Beide Indizes werden die Volatilität an den Devisenmärkten voraussichtlich antreiben. Die Ausgabe der Indikatoren findet um 14:30 Uhr statt. Ein weiterer Index von Bedeutung ist Englands für 08:00 Uhr angesetzter Hauspreisindex Halifax des Monats September. Anleger sollten ihre USD- und GBP-Positionen jetzt eröffnen, noch bevor der Handelstag sich entfaltet.US-Dollar steigt vor NFP-Arbeitsmarktdaten anGestern ergaben sich für den US-Dollar zinsbullische Tendenzen gegenüber einem Großteil der Gegenwährungen. Mit einem Anstieg von über 100 Punkten zum EUR, rutschte das Währungspaar EUR/USD bis auf die Marke von 1,4501 ab. Japans Yen gegenüber verzeichnete der Dollar wiederum Kursverluste.
Für die US-Währung könnte sich im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche eine quartalsmäßige Verschlechterung gegenüber 14 der 16 meist gehandelten Gegenwährungen ergeben. Prognosen zufolge soll der Stellenabbau in den USA erneut zurückgehen und damit die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen wieder verstärkt werden. Trotz leichter Kursgewinne gegenüber einigen Hauptwährungen und einer Aufholjagd zum japanischen Yen am Dienstag, könnte sich das zuvor erreichte Plus heute wieder aufheben, da die US-Notenbank Federal Reserve voraussichtlich zum wiederholten Male den Rekordtiefstand ihres Leitzinses für einen verlängerten Zeitraum beibehalten wird.Schwaches US-Verbrauchervertrauen treibt US-Dollar anIm Grunde nahmen die Ergebnisse zum US-Verbrauchervertrauen, das mit 53,1 Punkten unter den erwarteten 57,0 Punkten lag, am Dienstag positiven Einfluss auf den US-Dollar.
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